immer wieder dasselbe Schema

So langsam rückt die Zeit des Abschieds und der Freude und der Freiheit näher.
Ich finde es persönlich eigentlich sehr komisch. Der geregelte Tagesablauf, der uns nun seit 13 oder in meinem Fall 14 Jahre begleitet, einfach loszulassen und eigene Wege gehen.
Ich weiß, dass ich diese Zeit nur herbeisehne….endlich das machen zu können was ich will und nur die Menschen weiterhin sehen, mit denen ich noch in Kontakt bleiben möchte. Aber irgendwie ist es ja ein vertrautes Spiel. Jeden Morgen zur Schule, die gleichen Menschen, die gleichen Gesichter, die gleichen Meinungen. Und dann, ab April…Prüfungen. Die letzten Aktionen zusammen, die letzten Klausuren zusammen, und zum Abschluss der Abiball.
Ich zu meinem Teil, werde umziehen, mit meinem Freund zusammenziehen und ersteinmal eine Ausbildung machen…bevor ich studiere. Was andere machen…weiß ich nicht. Jedenfalls von den meißten..und ehrlich gesagt. Es interessiert mich auch einfach nicht. Jeder geht doch einfach seinen eigenen Weg. Oder den Weg…der einem vorgeschrieben wurde.

Ich bin es einfach nur noch Leid, jeden Tag um 6.20 aufzustehen…7.20 loszufahren, mit 10kmh auf der Landstraße im Stau stehen und zur Schule zu fahren. Die gleichen Gesichter zu sehen, den gleichen Klatsch und Tratsch zu hören und mich über die gleichen Menschen aufzuregen. Mich stresst diese Situation. Ich bekomm schon jetzt die Krise, wenn ich an den März denke. Ab dem 1. März hab ich mir vorgenommen fürs Abi anfangen zu lernen. Ob ich es mache? Das ist ne andere Frage. Mich stresst es jetzt schon für diese Klausur zu lernen. Die jetzt noch kommen.
Jeden morgen denke ich „Leckt mich doch alle am Allerwertesten“. Ganz ehrlich.

Ich werde heute abend zu Olli Schulz. Etwas anderes um die Ohren haben. Und ich glaube es wird gut.

Abitur

Mir fehlt momentan einfach der Antrieb und auch irgendwie die Zeit, hier zu schreiben. Ich weiß nicht wie ich alles unter einen Hut bringen soll, Abitur, zwischendurch schonmal Wohnung suchen und dann auch noch ein wenig Freizeit.
Mit der Freizeit wird es wohl bald vorbei sein, vorerst jedenfalls. Doch wenn ich überlege, dass das Abitur so kurz vo meinen Augen liegt, muss ich es eigentlich durchziehen. Wenigstens damit mein Gewissen gut bleibt.
Nächste Woche schreibe ich meine letzte Matheklausur in diesem Schulleben…sie wird nicht gut…das weiß ich jetzt schon. Nur muss ich es irgendwie auf 5 Punkte auf dem Zeugnis schaffen.

Ich bin weg. Müde und angespannt.

Freundschaften

Freunde..
Freunde sind nicht gleich Freunde.
Ich zu meinem Teil habe nur eine Handvoll guter Freunde. Was ich auch gut finde.
Vor einigen Jahren, konnte ich Freundschaft noch nicht klar definieren.
Ist derjenige ein Freund, mit dem ich in der Schule auskomme…ihn jedoch nie in meiner Freizeit getroffen habe?
Ist derjenige ein Freund, mit dem man auf Festivals fährt, Bier trinkt und sich gute Bands anschaut?
Ist derjenige ein Freund, den man im Freundeskreis immer trifft, wenn man ausgeht?
Ist derjenige ein Freund, mit dem man Höhen und Tiefen erlebt hat?
Viele Menschen haben eine andere und vielschichtige Auffassung zur Freundschaft, was an sich nicht falscht ist, aber warum nennt man sie Freunde, wenn sie nur ein kleiner Teil unter vielen sind?
Sind es nicht eher die, mit denen man Höhen und Tiefen erlebt hat. Mit denen man sich streitet und wieder zusammenrauft, die man gerne bei sich hat und denen man vertraut? Wenn man es so nimmt, sind es bei mir nur eine handvoll Menschen, die meiner Freundschaft wert sind. Doch…wie nennt man die Menschen die man trotzdem mag? Viele sagen Bekannte, aber…für mich sind Bekannte Menschen, die man nur kurzweilig kennt oder über jemanden kennt. Kann man es wie bei den Prominenten als B-Freunde bezeichnen?
Es gibt jemanden, den habe ich vor ewig vielen Jahren in den Reitferien kennengelernt. Wir waren wie Hanni und Nanni. Immer dabei, immer zusammen und haben sogar zusammen einem Mädchen den Arm ausgerenkt. Danach haben wir uns 6 Jahre nicht gesehen, dennoch wiedergefunden und getroffen. Ich weiß das ich diesem Mädchen blind vertrauen kann…auch wenn wir uns nicht oft sehen.
Es gibt auch jemand, dem hab ich damals sehr wehgetan. Funkstille. Ein irre interessanter und liebenswerter Mensch. Dann rauften wir uns zusammen. Wir trafen uns auf einem Festival und wir verstanden uns wieder. Gingen durch Dick und Dünn. Dann dieser große Streit und es war wieder Funkstille. Den ganzen Sommer sind wir uns aus dem Weg gegangen. Nur weil wir zu stolz waren. Eines Tages trafen wir uns bei einem Geburtstag und konnten nicht mehr anders, wir umarmten uns und seitdem geht alles bergauf. Vielleicht sind es für Außenstehende nur Kleinigkeiten die uns zusammenhalten, für uns sind aber gerade diese Kleinigkeiten und die schweren Zeiten die wir überwunden haben die uns zusammenhalten. Und auch ihn will ich nicht mehr missen. Es gibt auch jemanden, von der ich vor einigen Wochen schonmal gepostet habe. Wir sahen uns und verliebten uns. Ich war oft bei ihr und sie oft bei mir. Und irgendwann lebte es sich auseinander. Ich weiß das sie immer für mich da sein wird, aber nur dann wenn ich sie brauche. Sie fehlt mir, aber das war Freundschaft. Und da gibts noch meinen Freund. Er ist für mich der Rückhalt den ich brauche, derjenige, der mir die Kraft gibt Dinge durchzuziehen. Der mir aber auch mal seine Meinung sagt, wenn ich in die falsche Richtung tendiere. Es gibt dazu noch zwei drei Menschen die mich beeinflussen und die mir den Weg angeben, die mich leiten und mich stopppen. Auf die ich bauen kann und die mir vertrauen, so wie ich ihnen vertraue. Sie reichen mir die Hand, wenn es nötig ist oder lassen mich gehen, wenn es sein muss. Ich brauche nicht viele Worte, damit sie wissen wie es mir geht, eine Geste oder Mimik reicht und sie wissen Bescheid. Sie bedeuten mir die Welt.
Es gibt auch noch Menschen, denen ich vertraue, obwohl ich sie nicht genau kenne. Sie begleiten mein Leben jedoch schon ein gutes Stück. Es gibt jedoch auch Menschen, auf die ich gebaut habe, jedoch war der Beton zu bröckelig und alles fiel ein. Über manches trauer ich, manche Freundschaften sind gut so, auch wenn sie kaputtgegangen sind. Ich trauer einigen nicht nach. Man lernt Menschen kennen und der erste Blick zaehlt. Manchmal…wird aber erst nach einigen Monaten das wahre Gesicht zum Vorschein kommen. Dann heißt es gekonnt dort wieder rauszukommen, ohne wehzutun.
Ich bin stolz auf meine Freunde und ich bin Stolz endlich selektieren zu können.

Russ Mills

Ich habe seit langem mal wieder einen sehr guten Illustrator gefunden.
Russ Mills kommt aus Großbritannien und ist in der Kunstszene bekannt.
Seine Illustrationen sind eine Kombination aus Handzeichnung und digitaler Manipulation.
Und obwohl die Farbgebung eher minimalistisch oder vielleicht auch gerade weil sie so minimalistisch ist, wirken diese Bilder sehr stark und ausdrucksvoll.
Er behindert die Kunst nicht mit Farbbomben oder Augenkrebs hervorruffende Farben, sondern setzt sie gewollt und gekonnt ein, um wichtige Dinge aus den Bildern herauszuholen.
Russ MillsRuss Mills

Indoorgolfen.

Ja das war ich gestern.
Nachdem wir lange überlegt haben, was wir machen entschieden wir uns seit Jahren mal für Indoor. Minigolf. Ich glaub das letzte mal habe ich das vor zig Jahren gespielt.
Ich konnte mich nur erinner, dass ich in Italien vor ewigen Zeiten immer Spaß daran hatte. Also fuhren wir, also meine Mum, mein Stiefvater, mein Bruder und Ich nach Braunschweig um dort in die Halle zu gehen. Ich muss sagen, es war eigentlich gar nicht so schlecht….naja okay…obwohl ich verloren habe. Meine Mum, die vorher noch rumheulte dass sie Minigolf hasste und es sowieso nicht kann, war letzendlich erste. Von wegen sie kann nichts. Danach gings noch was essen in Braunschweig. Maredo. Steakhaus. Für micht nicht unbedingt der Beste Platz zum essen, aber ich fand dann doch etwas auf der Speisekarte, was vegetarisch war. Fajitas. Lecker mit Grillgemüse und Dips. Ich bin fast gestorben. Alles in allem wars echt n netter Abend und ich warte immernoch auf zwei Weihnachtsgeschenke.

Was einen Jahresrückblick angeht bin ich noch etwas Zwiegespalten. Zum einen wollte ich einen schreiben..einfach auch nur für mich so, aber irgendwie hab ich Angst dass mir nicht alles einfaellt oder ich schöne Momente vergesse. Letzendlich bleiben die Erinnerungen und Erfahrungen ja sowieso im Herzen bestehen.
Ich beim GolfenEssen. Fajitas

Weihnachtszeit.

Nun endlich fängt bei mir auch die Weihnachtstimmung an.
Nachdem ich mich nun geschlagene 4 Wochen schon vor Wham und Last Christmas gedrückt habe und jedesmal aus dem Laden lief um das Lied nicht zu hören, musste ich mich heute geschlagen geben.
Aber es hat seit Freitag endlich angefangen zu schneien, eine kleine Schicht bedeckt schon die Felder. Da ich direkt vor einem Feld wohne ist der Anblick immer wieder schoen, wenn die Sonne auf den Schnee schneit und dick eingemummelte Menschen mit ihren Hunden spazieren gehen und die Tage genießen. Das einzige was noch nicht zustande gekommen ist, dass im Harz die Pisten auf sind. Jeden Tag schau ich, ob die Pisten endlich geöffnet sind und ich endlich anfangen kann mit snowboarden. Ski fahren wird langweilig, mal was anderes ausprobieren. Meine Weihnachtsgeschenke habe ich komischerweise dieses Jahr schon alle beisammen, was eigentlich selten bei mir vorkommt, da ich meist noch in der letzten Minute an etwas bastel oder etwas kaufe. Zwei Sachen müssen noch ankommen, aber wenn nicht…ist auch nicht ganz so schlimm. Heute genieße ich das Wetter, nachdem ich eine Woche lang im Bett lag und mir die Welt von innen anschauen konnte.

Rapante Rapante

Ich bin ja großer Fan von René Marik.
Nun seh ich, dass er nächstes Jahr eine Tour ganz durch Deutschland spielt und die Karten sind auch nichtmal teuer. Also weiß ich, wo ich am 05.06.2010 hingehen werde.
Schon sein ehemaliger Mitbewohner, Rainald Grebe, ist ein großes Ass. Ihn wuerde ich auch gerne noch einmal sehen, aber erstmal ist der Maulwurf dran.

und immernoch verweile ich in meinem Bett.
Durch meine Tabletten habe ich Muskelzittern, ganz toll.
Dachte zuerst, da würde etwas schief laufen, aber es steht in den Nebenwirkungen.
Also fühle ich mich wie Parkinsonkrank und meine Hände zittern, manchmal auch meine Beine.
Was ich jedoch sagen kann, es geht aufwärts.
Ich hab wieder Appetit und huste nicht mehr soviel.
Erschöpft bin ich trotzdem.
Vielleicht schaffe ich es ja, bis zum Wochenende wieder gesund zu werden.

krank

ich bin erstmal nicht zu erreichen.
Seit Freitag absolut krank. Häng nur noch im Bett rum, so wie die Ärztin es verordnet hat.
Infektion. Nein..keine Schweinegrippe.
Kotzt mich an. Ich hasse es die ganze Woche im Bett zu liegen und zu fernsehen, gerade wenn man bedenkt, dass es echt nichts gutes gibt. Meistens jedenfalls.
Werd nun wieder zurück in mein Bett, daneben Literweise Tee und Tonnenweise Taschentücher und Lutschtabletten gegen Husten.
Ahoi Kameraden.

Freitag bis Sonntag

Berlin
…bin ich in Berlin
Ich freu mich tierisch.
Am Samstag werden wir alle zur Tattoo Convention.
Eigentlich war geplant das Marcus und ich wie letztes Jahr die ganzen drei Tage da sind und etwas am Stand wieder „arbeiten“. Aber das fällt nun aus.
Also Sandra und Pääätrick erstmal so besuchen.
Sonst? Feiern, liebe Menschen treffen und bei der Arene nebenan, wo die Convention ist, gibt es einen wundervollen Möbelmarkt mit tollen alten Möbeln!
Also! ich werde berichten. Adieu

So.
ein kleine, aber feiner Bericht.
Ich muss sagen, obwohl wir eigentlich Freitag nicht viel trinken wollten, weil uns ja der lange Samstag bevor stand, ist es ziemlich ausgeartet. Nachdem dann 3 oder 4 Flaschen Whiskey mit 4 Leuten geleert waren, ging die Arschparade los. Gut das Franzi soviel Zeug in der Wohnung hat. Da wurden die Boys mal schnell zu den „Ladys“ aus Little Britain und Franzi und ich zu Aische und Olga.
Der Spruch „Nach müde kommt blöd“ sollte sich jedenfalls das ganze Wochenende über bewahrheiten.
Nächsten Tag gings dann zur Tattoo Convention. Hach war das schön, aber diesmal war es nur schauen und sich freuen. Analibu (Malibu) Mari fragte sowieso nur noch „…wann, wann, wann, wann?“ und Sat-1 wollte die hässligsten Tattoos von uns sehen. Schade, dass keiner meine Idee umgesetzt hat, indem er einfach die Hose runterzieht und sagt, dass ist mein hässligstes Tattoo. Was für Vollhonks. Gefühlte 60 Stunden später, fuhren wir endlich wieder zu Franzi in die Wohnung und dann noch ab zum „Kreuzburger“ (ich muss euch sagen, die haben die geilsten und leckersten Burger überhaupt und auch ich mit meinem Vegetarier Dasein hatte eine RIESEN Auswahl) mit Svani und der Meute. Auch dort artete das Gespräch aus. aber darüber möchte ich nicht berichten…es ist zu Fäkallastig.
Also schlafen und Sonntag wieder heim.
Top wars. Arschparade hoch vier.



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